Freitag, 12. Oktober 2012
Donnerstag, 11. Oktober 2012
Oh Herr, ...
... bewahre uns vor der Verdammnis der Bankenrettungsschirme - oder kannst du das auch nicht?
Sonntag, 7. Oktober 2012
Es ist nicht alles Gold ,...
... was als DDR untergegangen ist ... aber die sie verdammen, sind schlimmer ... leider ...
Mittwoch, 12. September 2012
Slov ant Gali: Fragen der Bedürfnisse im Kommunismus und ihrer Befriedigung (8)
Ohne dies
soziologisch oder auf welche Weise auch immer auszudeuten, können
wir durchaus einige Schlussfolgerungen für künftige Gemeinschaften
ziehen. Dabei müssen wir uns allerdings vor Verallgemeinerungen
hüten, wie man sie mitunter bei occupy-Aktivisten antrifft. Die
vorliegende Klassensituation – und wir müssen bei jeder
Betrachtung davon ausgehen, was gerade da ist – produziert
vorsätzlich in dem hier gedachten Sinn „dumme“ Menschen. Das ist
kein Werturteil, sondern nur Ausdruck dafür, dass den meisten
Menschen nicht wirklich all die Denkstrukturen vermittelt werden, um
für ein Ganzes mitzudenken. Wer die Gesellschaft als Ganzes nicht
begreift, kann zumindest bezogen auf diese „Gesellschaft als
Ganzes“ in keine Richtung steuern. Jener seltsame „Schwarmeffekt“,
nämlich dass eine Gruppe wesentlich bessere Ergebnisse erbringt,
als dies der Summe der einzelnen Mitglieder nach möglich zu sein
scheint, setzt immer eine „elementare Gemeinsamkeit“ voraus. Also
wenn jeder das Gesamtziel „weiß“, organisiert sich die Masse so,
dass die Aussicht auf Erreichen des Ziels am größten ist – in
gewisser Hinsicht tatsächlich „spontan“.
Aber
zur Perspektive.
Schon
im Sozialismus ist die „Notwendigkeit“ weggefallen, dass „der
einfache Mann“ die Funktionsweise der Gesellschaft nicht versteht,
weil er sie dann radikal ändern wollte. Er soll sich im Gegenteil
fürs Ganze verantwortlich fühlen, soll die Solidarität mit ihm
individuell fremden Menschen als nützlich begreifen. Also die
Voraussetzung des Kommunismus wäre, dass die dort lebenden Menschen
wirklich möglichst gut begriffen haben, wie ihre Gemeinschaft
funktioniert. Gleichzeitig fallen jene Elemente des Zusammenlebens
weg, die uns unmittelbar korrumpieren könnten.
Unter
solchen Vorzeichen, versuchte ich schon anzudeuten, verändert sich
auch der technische Charakter der Arbeiten. Tätigkeiten mit
vorsätzlicher Verantwortung wie bei den Holacracy-Beispielen nehmen
zu, solche, bei denen abgestumpfte Massen die Kommandos Macht
besitzender Vorarbeiter ausführen, verschwinden allmählich. So wie
Fließbänder, denen Arbeiter getaktete Handreichungen machen müssen,
durch vollautomatisierte Abläufe ersetzt sein werden.
So wie solche
vereinzelten Organisations-“Wunder“ unter den heutigen
Bedingungen der durch die Warenwirtschaft geprägten Menschen
Insellösungen bleiben werden, so beweisen sie gerade in ihrer
Existenz im eigentlich ungeeigneten Umfeld, dass sie bei geeignetem
zur „Normalität“ werden könnten. Sie werden aber auch dann
nicht die einzige Form des Zusammenarbeitens sein.
Diesem
scheinbar Positiven steht etwas Anderes gegenüber. Wir dürfen trotz
eventuell ähnlicher Erscheinungen das Wesen einer Sache nicht
vergessen. In unserem Sinn besteht das Wesen der Beziehung der Masse
der Menschen zur „Arbeit“ darin, dass sie dem einzelnen zur
Entfaltung seiner Persönlichkeit, seiner Schöpferkraft, seiner
Anerkennung durch andere wünschenswertes Lebensfeld geworden ist.
Sie wurde ihm deshalb Bedürfnis, weil der einzelne hier am
deutlichsten zeigen kann, dass er ein würdiges Mitglied der
Gemeinschaft ist – sich selbst nutzen, indem man anderen nutzt.
Das
ist eine galaktisch weit entfernte Beziehung, erlebt man dies unter
aktuell sich herausbildenden kapitalistischen Vorzeichen. Hier muss
der „Ausgesourcte“, das frei schwebende Humankapital innerhalb
einer Wolke von Bestätigung durch die Vermarktung ihrer
Leistungsfähigkeit Suchenden, sich in ewiger Existenzangst
freiwillig extra intensiv ausbeuten lassen. Die Vereinzelten bilden
sich ein, in ständigem Überlebenskampf gegen andere Prekäre, ihre
Kreativität, ihr Ich zu entfalten, verzichten dabei aber nur eine
sichere Perspektive. Die „kommunistischen Clouds“ beginnen ihre
Flüge bei eben dieser sicheren Perspektive. Sie müssen nicht nach
Überlebensaufträge hasten, um sich eine private Rente kaufen zu
können. Sie können wirklich in jedem Punkt ihres Lebens aus- oder
umsteigen. Das wohl wichtigste Unterscheidungswort lautet
(Existenz-)Angst. Genau die wird sie nicht treiben. Deshalb wird die
Katastrophe für die „Zweiten“ kleiner sein. Sie werden eben
nicht „leer ausgehen“, sondern „dazugehören“ ...
Eine
insgesamt reiche Gesellschaft kann sich eine allgemein größere
Vielfalt von Bedürfnissen erlauben. Das schließt
„Sonderbedürfnisse“ nicht aus. Entscheidend wird aber sein, in
einem extrem langfristigen Prozess eine Bedürfnisstruktur
auszubilden, die wirklich den Ausdruck „allseitig entwickelte
Persönlichkeit“ rechtfertigt.
Sonntag, 9. September 2012
Slov ant Gali: Fragen der Bedürfnisse im Kommunismus und ihrer Befriedigung (7)
Aber kann
jemandem Arbeit überhaupt ein Bedürfnis sein? Sehen wir uns
gründlich um, fallen uns Leute auf, die auch ohne den ganzen
Kommunismus-Kram wirklich Arbeiten gehen, weil sie das, was sie da
machen, gern machen. Ich spitze das sogar noch zu: Es gibt auch in
der Gegenwart zwar wenige, aber doch einige Firmen, die sich sogar
eine Arbeitsorganisation leisten, als hätten sie schon den
Kommunismus erreicht. Im Wesentlichen kommen und gehen die
Mitarbeiter dort wie sie wollen.
Das
Ganze nennt sich Holacracy. Das ist der Name für eine in bestimmten
„kapitalistischen“ Unternehmen tatsächlich umgesetzte
„kommunistische Organisation“ der Arbeitsabläufe. Viele der
dabei verwendeten Begriffe und Überlegungen sind allerdings nur mit
virtuellen Kneifzangen anzufassen.
Es
geht um Organisation von Arbeit. Nicht hierarchisch organisierte
Abläufe, sondern „Getting Things Done Methode“, also einfach
Formen der Selbstfindung von Strukturen, die nur darauf ausgerichtet
sind, dass zum Schluss das Beabsichtigte herauskommt.
Wenig
verwunderlich finde ich, dass die ersten praktischen Erfahrungen aus
einer Software-Firma stammen. Ähnliche Tendenzen gibt es überall
dort, wo die geistige Verantwortung des einzelnen „Mit-Arbeiters“
für das Gesamtprodukt besonders groß ist.
Mit der
Verwunderung begeisterter Kinder suchen Betrachter bestimmter
Insellösungen dem Beobachteten wissenschaftliche Namen zu geben.
Gibt es so etwas wie eine „kollektive Intelligenz“, mitunter auch
„Schwarmintelligenz“ genannt? Unerklärlicherweise funktioniert
es, dass sich dabei Teams / Kollektive zielobjektbezogen selbst
„Leitungsebenen“ wählen. Also etwas schräg ausgedrückt: Die
Mitarbeiter bestimmen, wer wann in welchem Umfang über sie zu
bestimmen hat.
In
so „anarchisch organisierten“ Firmen bestehen meist nur
minimalste Anforderungen an einzuhaltende Arbeitszeiten, Anwesenheit
und anderen äußeren Druck. Das Merkwürdige: Es bricht nirgendwo
„Anarchie“ aus. Zwar kommen und gehen die Kollegen, „wie es
ihnen gefällt“, aber sie arbeiten dabei nicht weniger sondern
bewusst mehr. Die Betrachter stehen vor einem Rätsel: Ohne
Kontrolle, Stechuhren oder Ähnliches, ohne, dass man irgendeine Form
bemerkte, in der sich die Kollegen gegenseitig kontrollierten …
verhalten sich alle, als kontrollierten sie sich mit einem
unsichtbaren Mechanismus eben doch. Dies war dann der Ansatz, solche
biologischen Vergleiche wie „Schwärme“ heranzuziehen, bei denen
sich „irgendwie“ die Einzelwesen sehr effektiv in ihrem Verhalten
am Kollektiv, der Masse, dem Schwarm orientierten. Da müsse eine
besondere „Intelligenz“ wirken, meinten die in ihrer Denkwelt
Befangenen und wunderten sich noch über etwas Anderes: Der tierische
„Schwarm“ ersetzte individuelle Intelligenz, bei Menschen fiel
dies „Organisationsprinzip“ (?!) besonders bei
intelligenzintensiven Tätigkeiten auf.
Donnerstag, 6. September 2012
Slov ant Gali: Fragen der Bedürfnisse im Kommunismus und ihrer Befriedigung (6)
Die Entfaltung
des Bedürfnisreichtums der heranwachsenden Menschen bekommt einen
total neuen Stellenwert, sobald sie nicht, zumindest im „normalen“
Einzelfall, existenzielle Probleme heraufbeschwört. Bei allen
Problemen, die Kinder auch bedeuten, ist eines weg: Die Frage, wie
soll ich sie / müssen die mich versorgen. Sie steht allein im großen
Rahmen „Menschheit“, also überspitzt: Wenn jede Familie 10
Kinder bekäme, bliebe dann genug Sauerstoff zum Atmen? Die Kinder
sind trotzdem einer der wenigen verbleibenden Zwänge. Wer auch immer
die Bezugspersonen sein mögen, es müssen welche da sein. Das können
biologische Eltern genauso gut sein wie Wahleltern, eine
Mehrpartnergemeinschaft oder anderes. Nur relativ stabil müssen
diese Beziehungen sein.
Ich
reibe mich hier an dem konventionellen Familienbild, das auch
Friedrich Engels vertrat. Wahrscheinlich wird es im Kommunismus etwas
geben, das den Namen „Familie“ verdient. Aber selbst dabei ist
eine Mann-Frau-Beziehung mit dazugehörigen Kindern eine unter vielen
Formen. Inwieweit „Wohn- und Lebensgemeinschaften“ eine große
Rolle spielen werden, ist von unserem Horizont aus schwer zu
bewerten; wahrscheinlich in einer neuen Zweckgemeinschaft von
Individuen eine größere als heute.
Der
Mietkostendruck ist genauso weggefallen wie wirtschaftliche
Abhängigkeiten verschiedenster Art innerhalb konventioneller Ehen.
Warum sollten kommunistisch lebende Menschen nicht als
Totalindividualisten leben, vor allem aber wohnen? Also jeder
Einzelne hat einerseits einen kleinen Bereich allein für sich, der
sich andererseits leicht verbinden lässt mit unterschiedlich
ausgerichteten „Gemeinschaftsräumen“ unterschiedlicher
Sympathie- und Zweckgemeinschaften? Das wäre eine Komplexlösung für
große Wohnobjekte.
Letztlich
muss man ja alles neu denken: Wie viele Einfamilienhäuser mit großen
Gärten es gibt, regelt heutzutage „der Markt“. Nun wäre es eine
grausige Zukunftsvision, wenn das von Marx beschworene Verschwinden
des Unterschieds von Stadt und Land so aussähe, dass die bewohnbaren
Teile der Erde von einer einförmigen ewigen Stadt inmitten von
„Futtermittelwerken“ bestünde. Und diese Stadt bestünde
wiederum aus lauter Einfamilienhäusern. Jedem sein kleines Glück.
Es wäre schon heute ernüchternd, auszurechnen, wie viel
„Lebensraum“ jedem einzelnen heutigen Menschen zustünde.
Die
Wohnverhältnisse spiegeln die Lebensverhältnisse wider. Die aber
können die kommunistischen Menschen bewusst gestalten. Sie haben ja
jenen Büro- und Arbeitsstress nicht mehr, nach dem sie eine
Schrebergartenidylle zum Abtauchen brauchten. Man kann mehr
ausprobieren. Warum keine Gemeinschaft einer Wohnblocketage? Es ist
vieles leichter, wenn es nur noch darum geht, wer welchen geliehenen
Gegenstand vergessen hat zurückzugeben, aber nicht mehr etwas
gestohlen werden kann. Man kann also den Nachbarn eher trauen. Es
bedarf nur der Anstöße zusammenzukommen. „Facebook“ ähnliche
Netzwerke ohne Hintergedanken und mit der Aussicht auf mehr. Eben
ohne Druck, sich aus einem anderen Grund für eine Variante zu
entscheiden als seine individuelle zu finden. Heute merkt man erst
später, ob man auf Abzocker oder eine Form der Prostitution
hereingefallen ist. Umzüge werden nur noch ein Problem, weil sie
organisatorisch Mühe bereiten. Aber wir müssen nicht unbedingt mit
allem möglichen Hausrat umziehen – wir nehmen nur mit, was uns
persönlich besonders wichtig ist, die Grundausstattung kann in der
neuen Wohnung bereitstehen.
Auch
hier gibt es eine klare Trennung: Jeder hat überall das, was
zweckmäßig ist. Er machte sich in der großen Gemeinschaft
„unmöglich“, wenn er nicht sorgsam damit umginge.
Wir
stoßen immer wieder auf bestimmte Grundpfeiler des Zusammenlebens.
Da die Menge der Sanktionen klein ist, verbindet sich das riesige Maß
an individueller Freiheit mit gesellschaftlicher Offenheit. Es ist
(wieder) selbstverständlich, dass man weiß, was bei den Anderen los
ist. Nur so kann Verhalten missbilligt werden, das das
Gemeinschaftsleben schädigt. Weil man viel miteinander zu tun hat,
wird zur harten Strafe, wenn die anderen mit einem nichts zu tun
haben wollen ...
Sonntag, 2. September 2012
Slov ant Gali: Fragen der Bedürfnisse im Kommunismus und ihrer Befriedigung (5)
Und eines darf
man nicht vergessen: Jedem Menschen steht frei, Dinge zu tun, die wir
heute „direkte Demokratie leben“ nennen würden. In vielen Foren
wird man Fragen des „gesellschaftlichen Zusammenlebens“
diskutieren und letztlich entscheiden, Projekte, die „Investitionen
kosten“, Entscheidungen, die von Bedeutung nicht nur für Wenige
sind. Im Prinzip kann jeder ein solches Forum gründen oder sich
einem anschließen. Es wird nur der organisatorischen Sicherheit
wegen Schlichterräte und Sprecher geben. Weltweit, regional und
fachbereichsbezogen. Ich hatte schon begründet, dass die Masse an
Möglichkeiten verhindert, dass jeder überall mitredet und damit
jede Entscheidungsfindung zähflüssig ermüdend wird. Man wird sich
entscheiden müssen, wo man kompetent sein und mitreden will.
Einen
Bereich habe ich noch nicht angesprochen: die Fortpflanzung. Noch
mehr als in den anderen Lebensbereichen überlagern sich
Gemeinschaftliches und zutiefst Persönliches. Als gesellschaftliche
Frage muss gemeinschaftlich geklärt werden, wie Wirrköpfen der
heutigen Art „Deutschland schafft sich ab“ der sachliche Boden
entzogen wird. Die neue Frage hieße in etwa „Was ist Menschheit
für die nächsten Jahrhunderte?“ Das könnte das größte „Forum“
überhaupt sein. Die Entscheidung für oder gegen Kinder wird auch
heute noch durch Existenzängste beeinflusst. Die Pille bedeutet erst
einmal die technische Möglichkeit, bewusst zu planen und
entscheiden. Wie wenig „frei“ bisher trotzdem entschieden wird,
belegen heute „Planungen“ in China und Indien. Entweder erzwingt
administrativer Druck einer Führungsgruppe die für die Entwicklung
künftiger „Harmonie“ als notwendig angesehene Ein-Kind-Ehe oder
materielle Traditionen und Existenzängste bewirken
Massenabtreibungen von Mädchen. Letzteres als „Nebeneffekt“ der
technischen Möglichkeit, frühzeitig das Geschlecht des Ungeborenen
(und andere Eigenheiten) zu wissen.
Doch
auch für den Kommunismus ist die Frage legitim, wie viele Menschen
„vernünftigerweise“ auf der Erde leben sollten, also wie viele
Milliarden für die Umwelt Erde eine Katastrophe wären – selbst,
wenn die Versorgung solcher Massen gesichert wäre.
Kinder sind im
Kommunismus nur noch im Dreieck von Liebe, Verantwortung und
„Individualität“ zu sehen. Nichts wird letztere von Natur aus so
eindeutig ausdrücken wie eigene Kinder. (Individualität ist auch
die Fähigkeit und Bereitschaft zu dauernder Verantwortung für
Andere.) Man wird sich viel freier für oder gegen das
Kinder-Bekommen und -Aufziehen entscheiden.
Wenn
wir unterstellen, dass die kommunistische Gemeinschaft nicht mehr an
heute eingeleiteten ökologischen Katastrophen zu leiden haben wird
(zum Beispiel massenweisen genetischen
Schädigungen durch radioaktive und andere Umweltbelastungen), also
dass der Untergang der kapitalistischen Verhältnisse „weich“
gelingt, wird sicher eine weitere „Senioren-Generation“
entstanden sein: die Ururgroßeltern. Während eine bewusste
Manipulation der Kinderzahl in beide Richtungen vorstellbar ist –
also Kampagnen „Schafft euch mehr oder schafft euch weniger Kinder
an“ – kann die kommunistische Gesellschaft beim Umgang mit
älteren Menschen nur in eine Richtung denken: weg mit Krankheiten
und Verfall. Da ist auch Erfolg wahrscheinlich: Die lebenden Menschen
werden älter und sind länger zu umfassender Aktivität fähig. Wenn
die Familien weiter gleich viel Kinder bekämen, würde die
Weltbevölkerung noch einmal sprunghaft anwachsen.
Dies
macht unter anderem den Weg freier für vielfältigere
Lebensentwürfe, also auch zu solchen, in denen „egoistischerweise“
keine Kinder vorkommen, „man“ sich dann in angenehmem Umfang
„nur“ um biologisch fremde Kinder kümmert.
Spaß
haben, nur um für den Moment Spaß gehabt zu haben, lässt die
Betroffenen verkümmern. Aber auch Workaholics sind deformierte
Persönlichkeiten. Auf Dauer kann es ja nicht gesund sein, sich mit
Arbeit betäuben zu wollen ... Je mehr wir bereits als Kind gelernt
haben, womit wir uns alles beschäftigen könnten (ohne damit gequält
worden zu sein), umso mehr wollen wir es später auch wirklich
ausprobieren. Als eines von vielem gehört die „Kommunikation“
mit Kindern dazu. Wie gesagt: unabhängig von biologischen
Beziehungen werden Kinder eine Vielzahl von Partnerschaften erleben,
die mit Beziehungen zu „Großeltern“ und guten Tanten und Onkeln
vergleichbar sind.
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